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10 DINGE, die mir geholfen haben in der Selbstständigkeit ausgeglichen und entspannt zu sein TEIL 2

ZUERST TEIL 1? - HIER LANG!


10 Dinge klingt so wenig, aber wenn ich ehrlich bin ist es eine unglaubliche Arbeit an meiner Gelassenheit weiter zu feilen. Der Beruf als Hochzeitsfotograf und Kreativ-Coach fordert mich sehr. Und als Selbstständiger kann es sehr schnell dazu kommen, dass man sich selbst verliert bei all den to-do-Listen und Deadlines.



Bist du bereit? Denn nun geht es weiter mit den 10 Dingen, die mich in meiner Selbstständigkeit entspannter und erfolgreicher gemacht haben.

HIER findest du die ersten fünf Tipps für eine gelassene Selbstständigkeit, die mir bisher weiter geholfen haben!

Übrigens glaube ich, dass die Tipps bisher sich nicht nur an (Teil-) Selbstständige richten, sondern jedem helfen können, ein entspannteres und erfolgreicheres Leben zu führen. Was meinst du?



VI // EHRLICH UND GEZIELT REFLEKTIEREN



Und da wären wir schon beim Thema! Ich leg meine Hand dafür ins Feuer, dass 80% der Leser hier nun denken "Das mach ich!" und bei diesen Leuten sind mit großer Wahrscheinlichkeit alle Fehler bei ihnen zu finden. Na, erwischt? Wie oft sucht du die Fehler bei dir? Wie oft kannst du sagen "Ich hab alles richtig gemacht, das Problem lag nicht an mir!"?

Oder das andere extrem: Menschen, die die Fehler nie bei sich sehen, sondern generell immer bei anderen.

So, nun kommt es ganz verrückt: Am besten denkst du keines von beiden!

Für mich gibt es für jeden Fehler immer ZWEI Ursachen: Das Gegenüber und ich! Kein Fehler oder Problem mit dem ich konfrontiert wurde, war ausschließlich von mir verursacht oder nur von außen. Es gibt immer zwei Parteien. Und wenn dein Anteil noch so klein ist: Suche ihn! Und suche auch den Anteil von außen!

Sollte ich nächstes Mal vielleicht einmal mehr nachfragen? Sollte ich noch klarer formulieren, was zu erwarten ist? ODER bin ich vielleicht nicht der richtige Fotograf für das Paar? Hat das Paar mich falsch verstanden? Hat der Kunde andere Vorstellungen als das was ich ihm geben kann und will?

Denn aus JEDEM Fehler, den du gemacht hast, kannst du lernen. Jedes Problem für das du eine Lösung gefunden hast, lässt dich wachsen. Jede Entwicklung, die du durchgemacht hast wird dir helfen dich selbst mehr zu finden. Und wenn du dir bei dieser Aufgabe schwer tust, denk einfach an Punkt Nummer zwei: du bist nicht allein! Und manchmal sehen Außenstehende noch andere Aspekte, die du völlig übersehen hast. Vorausgesetzt natürlich, dass das eine Person ist, die Punkt Nummer fünf auch bei dir anwenden kann.

Es fällt dir schwer wirklich ehrlich uns gezielt zu reflektieren oder deine Engsten um Hilfe dabei zu bitten? Ich kann dir helfen: Als Kreativ-Coach mache ich nämlich genau das: ehrlich und ungeschönt gemeinsam Reflektieren und Lösungen gemeinsam finden.



VII // FREIE PROJEKTE FÖRDERN DIE MOTIVATION

Wenn man vom "Hobbyfotografen" zu einem Mensch mit Kamera wird, der dafür Geld bekommt, haben viele Angst sich selbst und ihre Begeisterung für die ungebundene Fotografie zu verlieren.

Und ich kann dir sagen: Das ist Schwachsinn!

Wie oft ich früher gedacht habe, ich kann die Fotografie nicht hauptberuflich machen, da ich sonst meine Leidenschaft verliere. Denn ich MUSS ja dann fotografieren. Aber ich kann dir sagen: Nach zwei Jahren gehe ich immer noch jedes Mal mit einer Euphorie aus dem Haus, wenn ich weis ich fotografiere gleich. Es ist eher der finanzielle Druck, der einem das Ganze madig machen kann. Aber das funktioniert mit einem guten Plan auch. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was ich auf alle Fälle sagen kann: Die Lust am Fotografieren ist keinen Tag geschrumpft. Aber wie habe ich das geschafft und wie kannst auch du das schaffen? In dem du weiterhin FÜR DICH fotografierst! Ich meine nun nicht den Urlaubsknipser oder das Bild am Familientreffen. Ich rede von freien Projekten, bei denen du dich austoben kannst, ohne Wertung mal Neues ausprobierst und ohne Druck von Außen auch mal Scheiße produzieren kannst.



Wir vergessen oft, dass jeder einzelne Auftrag, den wir machen, mit einem gewissen Druck verbunden ist. Jedes Mal möchten wir Kunden zufrieden stellen und ihnen das bieten, was sie von uns erwarten können. Und genau das ist es wovor die meisten Angst haben: der Druck, den man sich selber aufbaut und der einen das Fotografieren vermiesen kann.

Du sagst nun, du hast keine Zeit und Nerven dir solche freien Projekte zu organisieren?

Gute Neuigkeiten: Das übernehme ich gerne für dich!

Regelmäßig veranstalte ich "Vronis Kreativ-Treff" und biete dabei eine Plattform, wo man genau das einfach mal machen kann und gleichzeitig so viel mehr. Austausch mit anderen kreativen Köpfen, Neues Probieren, einfach mal machen!

Schau doch einfach mal hier nach den neusten Terminen in deiner Region:

www.veronikaeschweiger.com/vroniskreativtreff



VIII // DIE KLEINEN DINGE WERTSCHÄTZEN

Oh, es klingt so einfach. Und ich würde gerne sagen können: Das ist es auch. Aber leider hat sich gezeigt in unserer Gesellschaft ist es gar nicht so einfach einmal inne zu halten und zu genießen.

Bist du gerade unter Menschen? Blicke dich einmal um und beobachte die Leute? Was fällt dir auf? Durch die gängige Geschwindigkeit im Alltag und den stetigen Informationsfluss der allzeit auf uns einrieselt ist es unglaublich schwer einmal kurz abzuschalten. Macht man sich dann als Selbstständiger auch noch ständig Druck ist das Dilemma perfekt. Aber was können wir dagegen tun? VIEL! DU bestimmst deinen Alltag, DU entscheidest, welche Eindrucke zu dir durchdringen und DU bestimmst wie viele Auszeiten du bekommst. Wer schon mal im Alltag gefangen war, weiß wie schwierig es sein kann das durch zuziehen. Aber ich verspreche dir, wenn du bei den Sonnenstrahlen auf deiner Haut einfach für ein paar Sekunden die Augen schließt, wenn du bei dem Windstoß durch deinen Haaren drei tiefe Atemzüge nimmst und wenn du beim Anblick eines wundervollen Regenbogens einfach mal anhältst, aussteigst und seufzt, genau dann wirst du feststellen, das das Leben auf im wuseligen Alltag unglaublich schön sein kann.




IX // ZURÜCK BLICKEN

Die meiste Zeit habe ich Ziele vor Augen, Deadlines im Nacken und eine riesige to-do-Liste, die darauf wartet kleiner zu werden. Immer und immer wieder baut das Druck auf. Ziele wollen erreicht werden und Aufgaben erledigt. Ich habe es tatsächlich NOCH NIE geschafft, das ich einfach alles auf meiner Liste abgearbeitet hab. Und ich habe auch den Verdacht, dass das niemals stattfinden wird. Wenn ich dich nun frage, wird es dir sicher nicht anders gehen. Irgendwas könnte man immer machen. Aber ist das wirklich so schlimm?

Man steigt den Berg immer weiter auf. Jede Aufgabe bringt einen ein Stück weiter zum Ziel an den Gipfel. Rauf, rauf, rauf. Am besten im Dauerlauf…

Und dabei vergisst man auch gerne mal kurz inne zu halten und zurück zu blicken. Zu sehen welchen Weg man bereits geschafft hat, welche Anstrengungen und welche Erfolge schon bereits hinter einem liegen.



Ein kleines Ritual, dass ich gerne mache: Zu Beginn jeden Quartals, schreibe ich mir 5 Dinge auf, die ich in den letzten drei Monaten erreicht habe. Ob das nun fünf große oder fünf kleine Dinge sind: Ganz egal! Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Energie man aus so einem Rückblick schöpfen kann. Und man lernt gleich auch noch dabei, einfach mal stolz auf sich und seine Arbeit zu sein und den Berg, der noch vor einem liegt als nicht so riesig zu empfinden.



X // DAS GROßE GANZE ERKENNEN

Wenn wir schon bei den Bergmetaphern sind: Wer schon mal im Gebirge war, wie unmenschlich klein und unbedeutend man sich fühlen kann, wenn man zwischen den Gipfeln umherwandert. Aber genauso kann man sich frei, unabhängig und schwerelos fühlen, wenn man auf dem Gipfel steht und eine ganze Gebirgskette sich vor einem auftut.



Und genauso verhält es sich mit dem Großen Ganzen. DU entscheidest, ob du dich an Kleinigkeiten verzettelst, an gescheiterten Aufgaben verzweifelst oder an Kritik schwer zu nagen hast.

Seit ich mich selbstständig gemacht habe erkenne ich, wie viel Lebensqualität ich besitze. Das äußert sich in den kleinen Dingen, wie Trinkwasser aus den Leitungen und in großen Dingen, wie einen Mann, der jeden Streit mit mir ausdiskutiert bis wir eine Lösung finden.

Versuche heute zu erkennen, wie unglaublich glücklich du dich schätzen kannst. Wie viele Menschen du in deinem Leben hast, die dir gut tun. Was für ein wundervolles Zuhause du hast, zu dem du jeden Tag zurück kehren kannst. Wie viel Freude du bei deiner Arbeit verspürst.

Ja natürlich gibt es Dinge, die nicht so rund laufen. Aber die haben wir alle. Verfalle nicht in die Opfer Rolle und sage dir, wie schlecht etwas ist! Sage dir, wie gut du es hast und wofür du dankbar bist! Denn im Großen Ganzen bin ich mir sehr sicher, kannst auch du dich sehr glücklich schätzen.



Und? Konnte ich dir etwas helfen? Hast du das Gefühl etwas ändern zu wollen? Wunderbar! Denn darum geht es mir bei meinen Texten: Funken in die Welt zu setzen, die jeden dazu animieren ein wundervolles und wirklich erfülltes Leben zu führen.


Schreib mir doch deine Gedanken dazu. Ich liebe es zwar Texte zu schreiben, aber noch lieber mag ich es mich mit Leuten darüber zu unterhalten. Das kannst du dir wie eine Unterhaltung im echten Leben vorstellen. Viel schöner, als einen Monolog zu führen, oder?


Viel Spaß beim Wachsen,


deine Vroni